Schwerpunkt: Stressbewältigung für Pferdeseelen

Mit Schreckhaftigkeit, Depression und Aggression bei Pferden umgehen

 

In der Ruhe liegt die größte Kraft.

Konfuzius

Pferde sind Fluchttiere und Säugetiere. Dieser Umstand macht sie ähnlich prädestiniert dafür wie uns, Stress aufzubauen. Wichtig ist, dass die vom Nervensystem aufgenommen Stressreize, auch wieder abgegeben werden, damit die vom Körper zur Verfügung gestellte biochemische Energie für Flucht (oder beim Pferd auch notfalls Angriff) wieder abgebaut werden kann.* Geschieht das nicht und das Pferd wird in seiner Entspannungsreaktion gestört (oder wurde in der Vergangenheit dabei gestört zum Beispiel durch Ungeduld, hartes Strafen oder traumatische Erlebnisse), reichert sich immer mehr Stress im Nervensystem an. Die Folge sind übermäßige Schreckhaftigkeit, Aggression, Resignation und andere Verhaltensauffälligkeiten. Ich kann euch zeigen, wie ihr bei eurem Pferd an die unterbrochenen Entspannungsreaktionen anknüpfen könnt und worauf ihr dahingehend in Zukunft achten müsst.

Mit diesem erprobten Wissen kann ich euch unterstützen

Traumatherapie beim Pferd – Wie das Nervensystems eines Säugetiers funktioniert und man Stress wieder abbauen kann

Trigger-Auslöser finden – neue Verhaltensmuster fördern

Verfeinerung der eigenen Körpersprache und Imagination – sanft und klar kommunizieren

Verhalten und Körpersprache der Pferde – erkennen, deuten und interagieren

Sicherheit im Umgang mit Pferden – Vertrauen stärken, Grenzen setzen, Gefahren erkennen

Wir benötigen dafür:

Eine ruhige, entspannte Umgebung, in der das Pferd nicht vielen zusätzlichen Reizen oder anderen Pferden ausgesetzt ist und in der es sich wohlfühlt. Geeignet ist eine sanfte Zäumung auf der Nase, ein langer Führstrick und eine lange Gerte oder Karottenstecken um einen Sicherheitsabstand halten zu können.

* Den theoretischen Hintergrund dazu liefern wissenschaftliche Ergebnisse und Methoden der Traumatherapie für Menschen, die ich auf Pferde umgelegt habe und seither erfolgreich anwende. Wer nachlesen will, dem kann ich daher nur Bücher aus der humanen Traumatherapie zum Beispiel von Peter a. Levine empfehlen.

Fotos: Christina Amberger